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HELIOS-Klinikum Berlin-Buch
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Vera Schwelgin
»Bilder vom Meer« Malerei und Grafik
10. September bis (verlängert) 30. November 2014

täglich geöffnet bei freiem Eintritt

Eröffnung: Dienstag, 9. September 2014, 17 Uhr,
die Künstlerin wird anwesend sein.

  Werkbeispiele

Biografie/Ausstellungen

Die Biographie von Vera ist mit Sicherheit ein Schlüssel zur Annäherung an Ihr Werk. Geboren in Litauen, groß geworden nicht im Dickicht der Großstädte, sondern eher da, wo Himmel und Erde sich berühren können - in Mecklenburg, erst auf Umwegen der Kunst nahe gekommen, wurde diese ihre Berufung.
Den Bedrückungen des gelebten Lebens und den daraus resultierenden Verformungen in der DDR war sie nicht gewachsen, so dass die Ausreise in den Westen nur logische Konsequenz sein konnte. Nach innerer Heimatlosigkeit ist Vera Schwelgin wieder bei sich angekommen, heute Berlinerin, die es wie magisch immer wieder an die Ostsee zieht, wo viele Ihrer Bilder entstehen.
Das Meer symbolisiert im Œvre von Vera Schwelgin das Leben, die Sehnsüchte und Träume. Das ewige Rauschen der Wogen steht für den Willen zum Überleben, aus diesem beziehen ihre Bilder eine besondere Art von Vitalität.
Unabhängig vom Sujet vermitteln ihrer Bilder immer einen Eindruck vom ewigen Kampf der Kreatur mit der Natur.
Ihr Werk ist nach innen gewandt, zurückgezogen, eine Aura von Wehmut umgibt sie.
Sie erzählen keine Geschichten sondern setzen Zeichen, sie offenbaren das nicht Sichtbare der menschlichen Existenz, vermitteln Befindlichkeiten und Gefühle, Freuden und Leiden, Ängste und Hoffnungen in dieser Welt. Die Hoffnung widersteht den Ängsten, fließt ein in einen schwermütigen Optimismus.
Unabhängig vom Sujet vermitteln ihre Bilder immer einen Eindruck vom ewigen Kampf der Kreatur mit der Natur.
Ihre Bilder sind zeitlos, unaufdringlich eindringlich, überlebensfähig im Gewirr des postmodernen Pluralismus.
Parallelen zu Paula Modersohn-Becker aus der Worpsweder Künstlerkolonie sind unverkennbar, sowohl vom Werdegang als auch von der künstlerischen Haltung, eine innere Verwandtschaft scheint gegeben, ohne dass äußere Gleichheiten erkennbar seien. Ihre Bilder sind »Seelenmetaphern, in denen bewusstes Unbewusstes mit glaubhaften Anspruch auf Allgemeingültigkeit vorgetragen wird.« (Hanne Bahra)

für größere Darstellung/Detailangaben bitte auf die Abbildungen klicken

 

Müder Engel, 2004 / Am Fluss, 2007 / Nachthimmel, 2003

Bunker am Hohen Ufer, 2001 / Paar, 2013 / Mädchen/Bunker/Meer, 2003

Amelie mit Schleiereule, 2006 / Verbundene, 2011 / Luisa mit Fiffchen, 2008

Aufnahmen: ©  Vera Schwelgin

 

Biografie

1943
in Warnalischken (Litauen) geboren
1945 - 1963
Kindheit, Schulbesuch, Abitur in Mecklenburg-Vorpommern
1964 - 1969
Wissenschaftlich-technisches Studium mit anschließender Tätigkeit in landwirtschaftlichen Bereichen in Mecklenburg
1969 - 1974
Studium an der Hochschule für Bildende Künste Dresden (Diplom)
1975 - 1986
freiberufliche Malerin und Grafikerin in Hirschburg bei Rostock
1986
Übersiedlung nach Berlin/West

lebt und arbeitet freiberuflich als Malerin/Grafikerin in Berlin

Ausstellungen (Auswahl)

1977 - 1985 Bezirkskunstausstellungen in der Kunsthalle Rostock
1978 »Junge Kunst«, Frankfurt/Oder
1977/ 1982 VII. und VIII. Kunstausstellung der DDR im Albertinum Dresden
1978 Kunstkaten Ahrenshoop
1983 »Künstler aus Rostock«, Kunsthalle Uppsala, Schweden
1984 »Künstler der Ostseestaaten«, Riga, Lettland
1989 »Von der Gegenwart in die Vergangenheit«, Schering-Kunstverein, Berlin
1990 »Ausgebürgert«, Albertinum Dresden, Deichtorhallen, Hamburg
1994 »Ein Rückblick 25 Jahre Kunsthalle Rostock«, Rostock
1995 »Gezeiten«, Kunstverein Schloss Wiligrad
»Aus der Wahrheit der Fünf Sinne«, Schloss Mosigkau
»Holzschnitte« Galerie Paterre, Berlin
1996 »V-Hyroglyphen«, Holzschnitte-Malerei, Galerie im Kloster, Ribnitz-Damgarten
»V-Hyroglyphen«, Galerie Grünstraße, Berlin
1997 Galerie am Neuen Palais, Potsdam
1999 »Graphische Arbeiten«, Galerie Hinter dem Rathaus, Wismar
2000 Malerei und Grafik, IBB-Investitionsbank, Berlin
2002 »Orten«, Strandhalle Ahrenshoop
»Orten«, Galerie Forum Amalienpark, Berlin
»Malerei und Holzschnitte«, Galerie im Kloster Ribnitz-Damgarten
Galerie am Neuen Palais, Potsdam
2004 »Die Erde am Meer«, Kirche Hohenzollernplatz, Berlin
2005 »20 Jahre Kunstscheune«, Wustrow
»Das Land am Meer«, Kunstkaten, Ahrenshoop
2007 »Nord-Süd Kunst im Austausch«, Kreisgalerie Nürnberg
2009 »An fließendem Wasser«, Galerie Parterre Berlin
2010 »Annäherung« Neue Galerie Bücherstadt, Wünsdorf
2011 Kunsthalle Kühlungsborn
2012 Kunsthalle Barnstorf
2013 Kunstverein zu Rostock
»Am Fluss« Malerei und Grafik, EWE Kunstparkhaus Strausberg
2014 Galerie BLACKBOX, Hirschburg

Arbeiten von Vera Schwelgin befinden sich in öffentlichen und privaten
Sammlungen
, u. a.: Schering Kunstverein, IHK Potsdam, IBB-Investitionsbank
Berlin, Landesbank Sachsen, Silbus Guss GmbH, Kunsthalle Rostock,
Kunstsammlung der Stadt Ribnitz-Damgarten

  Website der Künstlerin
 

 

 

 

 

 

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