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Nach 15 Jahren Galeristentätigkeit, zuletzt in der Berliner
Galerie am
Gendarmenmarkt in der Taubenstraße 20, konzentriert sich Dr.
Wilfried Karger nun auf die kunsthändlerische Tätigkeit.
Im Vordergrund stehen Vermittlung zwischen Künstlern und
Käufern, Organisation von Ausstellungen und Beratung in allen
Belangen der bildenden Kunst.
Schwerpunkt dabei bleibt die figürliche Plastik mit so
bedeutenden Vertretern wie Walter Arnold, Theo Balden, Fritz
Cremer, René Graetz, Waldemar Grzimek, Joachim Dunkel, Heinz
Theuerjahr und Hans Wimmer aus der verstorbenen Generation und
den Bildhauern Sarah J. Esser, Wieland Förster, Sabine Heller,
Friedrich B. Henkel, Jo Jastram, Michael Karlovski, Karl-Heinz
Krause, Susanne Rast, Franziska Schwarzbach u. a.
Daneben widmete sich die Galerie am Gendarmenmarkt auch der
Malerei jener Generation, die zunächst in der Zeit des
Nationalsozialismus in die Emigration getrieben wurde und
danach, entweder aufgrund der Formalis-musdebatte im Osten oder
wegen des entgegengesetzten Diktats der Gegenstandslosigkeit im
Westen Deutschlands, nicht die ihrem künstlerischen Rang
entsprechende Würdigung erfahren hat. Zu diesen Malern zählen u.
a. Hermann Bachmann, Charles Crodel, Albert Hennig und Carl
Marx.
Inhaltlich wird im Bereich des Kunsthandels die Galeriearbeit
fortgesetzt.
Die Konzentration liegt sowohl in der Bildhauerei als auch in
der Malerei insbesondere auf der Bewahrung zeitloser,
überkommener Qualitätsmaßstäbe in der bildenden Kunst des
zwanzigsten Jahrhunderts, so dass diese verdientermaßen im
Blickfeld bleiben und nicht verloren gehen, und dass jenes, was
von künstlerischem Rang ist, im Bewusstsein erhalten bleibt.
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