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Newsmail Februar/2021 Kunsthandel Dr. Wilfried Karger
 

11.02.2021

Neu im Angebot: Plastiken von Heinz Beberniß und Jürgen Weber

NEU: Newsletter im Archiv

Sehr geehrte Damen und Herren,

nun ist der Winter zurück und die Coronaviren mutieren. Wir werden also noch länger keinen persönlichen Kontakt haben, uns nicht bei Ausstellungen, Konzerten oder Theaterbesuchen treffen.

Dafür wieder ein paar Neuigkeiten aus dem Angebot:
Vier Plastiken von Heinz Beberniß.

 

 

 

Usbekin, auf dem Weg zum Basar, 1964
Höhe: 46 cm
Bronze, Guss: Wilfried Hann, Wegendorf
bezeichnet: HB
(Kundenaufnahme, bearbeitet)

Sina aus Buchara, 1964
Höhe: 58 cm
Bronze, Guss: Noack, Leipzig
bezeichnet: HB
(Kundenaufnahme, bearbeitet)

 

 

Thalia, 1984
Höhe: 70 cm
Bronze, Guss: Noack, Leipzig
bezeichnet: H. Beberniß 84
Werkfoto: Hermann Büchner

Otto Müller mit Skizzenblock und Stift, 1982
Höhe: 63 cm
Bronze, Guss: Noack, Leipzig
bezeichnet: HB
(Kundenaufnahme, bearbeitet)


Heinz Beberniß ist 1920 in Halle geboren und 2012 ebenfalls in Halle verstorben.
Er studierte von 1937 bis 1939 an der »Burg« bei Gustav Weidanz und Herbert Post. 1939 - 1940 Weiterbildung an der Martin-Lutheruniversität Halle in Anatomie bei Prof. Alveris, 1949 - 1950 Studium der Kunstgeschichte bei Prof. Wiesner und Prof. Worringer.
Ab 1947 war er freischaffender Künstler in Halle (Saale). Gefördert wurde seine Arbeit ab den 1960er Jahren durch Aufträge der Leunawerke. Er ist eines der Gründungsmitglieder der Vereinigung hallescher Künstler (VhK). 1958-1974 war er Vorsitzender der Sektion Bildhauer in der Bezirksorganisation Halle (Saale) des Verbandes Bildender Künstler der DDR.
Beberniß schuf über 370 Plastiken (Stand: 2001), darunter Statuetten, Großplastiken, Stelen und Brunnen. In Halle und Leuna finden sich zusammen über 20 seiner Kunstwerke im öffentlichen Raum, weiter in Chemnitz, Dessau, Halle (Saale), Molmerswende, Nordhausen, Sangerhausen, Sondershausen und Zeitz.
Heinz Beberniß hatte Ausstellungen in der DDR, der BRD, in Frankreich, Indien, Polen, Rumänien und in der Sowjetunion.
Folgende Preise erhielt Heinz Beberniß: 1960 Händelpreis des Rates des Bezirkes Halle, 1962 Kunstpreis der Stadt Halle in Silber, 1971 Kunstpreis von Halle-Neustadt, 1972 Kunstpreis der Stadt Halle in Gold, 1974 Gottfried-August-Bürger-Ehrenpreis, 1988 Erdmannsdorf-Ehrenplakette der Stadt Dessau.
Zu Beginn der 60er Jahre organisierte der Verband Bildender Künstler der DDR für einige seiner Mitglieder Studienreisen in die zentralasiatische Republik Usbekistan, die damals zur Sowjetunion gehörte. Im Ergebnis dieser Reise sind die beiden folgenden Plastiken entstanden:

Es gibt keinen künstlerischen Nachlass von Henz Beberniß mehr, zumindest niemanden, der sich um diesen kümmert. Auch Originale, von denen gegossen werden könnte, sind nicht vorhanden. Nur aus privater Hand kommen vereinzelt seine Plastiken auf den Kunstmarkt.
 

Ebenfalls aus privater Hand
biete ich an:

Jürgen Weber
Sklavin
Bronze, 3. von zehn Güssen
33 x 9 x 9 cm

Herkunft:
Galerie Sculptur, Bamberg, Kaufdatum: 2005


Im Jahre 2014 zeigte ich im Kabinett des Showrooms im stilwerk Berlin eine Ausstellung mit Werken von Jürgen Weber aus Braunschweig (1928 bis 2017).
Renate Weber (Schauspielerin und Regisseurin), die Witwe von Jürgen Weber hielt damals die beeindruckende Rede »Mein Leben mit Jürgen Weber«.
Sie stand Modell für diese Plastik.

 


(Kundenaufnahme, bearbeitet)

 

 

Wenn der Winter oder die Corona-Pandemie Ihnen freie Zeit beschert, schauen Sie sich doch noch einmal die vergangenen Newsletter an. Neuerdings einfach aufzurufen über den Link am Fuß der Homepage meiner Internetpräsenz  - oder einfach hier klicken.
Sie finden darin verschiedene interessante Angebote: die schöne Beethovenmedaille und das Sündenböckchen von Anna Franziska Schwarzbach beispielsweise.

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Kein Bildhauer hat dem Faun eine Frau beschert, nur Richard Heß schuf 1995
Faun und Faunin, Plastiken, von denen die Auflage verkauft ist, und die nun aus privater Hand angeboten werden, beide gegossen von Richard Barth in Rinteln.
 

 

Homage á Picasso (Faun), 1995
Bronze, 20 Güsse + 5 mal E.A., Werkverzeichnisnummer: 487

Kleine Faunin, 1995
Bronze, 9 Güsse Werkverzeichnisnummer: 489

 

Eine weitere, sehr seltene Plastik auf dem Markt, von

Annemarie Haage
geboren: 1917 in Berlin, gestorben nach 1974 in Berlin

 

 

Liegende Antilope II, 1964
Bronze, Auflage unbekannt (diese liegen bei anderen Plastiken zwischen 5 und 10), 38 x 30 x 15 cm


Ich wünsche eine gute Zeit, bleiben Sie gesund!


Ihr Wilfried Karger

 

 

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