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Newsmail Januar 2021 Kunsthandel Dr. Wilfried Karger
 

13.01.2021

Beethoven-Medaille

 

Sehr geehrte Damen und Herren,

die Corona-Pandemie schränkt notwendigerweise unsere Kontaktmöglichkeiten weiter ein. Insofern habe ich die Vorbereitung der Reihe

»Vor Ort« – virtuelle Ausstellungen figurativer Skulptur

erst einmal verschoben.

Mit dem Jahreswechsel ist auch das Beethoven-Jahr, dessen umfangreiches Musikprogramm im Wesentlichen ausgefallen ist, zu Ende gegangen.
Übrig geblieben ist eine sehr schöne Beethoven-Medaille von Anna Franziska Schwarzbach, die jüngst als erst zweite deutsche Bildhauerin den renommierten internationalen Preis für Medaillenkunst, den J. Sanford Saltus-Preis der American Numismatic Society für das Jahr 2020 erhaltenen hat.

Diese Beethoven-Medaille wird ab Sommer 2021 im Staatlichen Münzkabinett München ausgestellt sein, wenn der neue Katalog der Deutschen Gesellschaft für Medaillenkunst (Medaillen 2006 bis 2020) erscheint.

Nun verlegt Anna Franziska Schwarzbach diese Medaille in einer Auflage von 20 Güssen.

Sie können einen Guss dieser Medaille aus der Gießerei Roman Pecher vorbestellen, der Preis beträgt 450 €.

 

2018, 135 x 95 x 5 mm, Bronze, Gießerei Roman Pecher
für größere Darstellung auf die Abbildungen klicken

 

Die Vorderseite zeigt ein Porträt von Beethoven im Alter von 32 Jahren, modelliert nach dem Foto einer Elfenbeinminiatur von Christan Hermann aus dem Jahre 1802. Es war jenes Jahr, als Beethoven sein »Heiligenstätder Testament« schrieb.
Die Rückseite zeigt ein Porträt der unsterblichen Geliebten. Beethoven war ständig verliebt, aber eine von den Geliebten hat ihn scheinbar lebenslang beschäftigt, es war die Gräfin Deym von Stritetz. Aus dieser Beziehung soll es auch eine Tochter geben, diese suchen aber die Beethoven-Forscher in aller Welt.

 

 

Ludwig van Beethoven, Elfenbeinminiatur von Christian Horneman (1765 - 1844), Wien, 1802

Josephine Gräfin Deym von Stritetz, geb. von Brunsvik (1779 - 1821), Fotografie eines Gemäldes (Ausschnitt), das Johann Baptist von Lampi zugeschrieben wird

 


Weitere Neuigkeiten aus dem Hause Schwarzbach:
Die große Retrospektive der Anna Franziska Schwarzbach im Kunstmuseum Moritzburg, Halle (Saale) ist coronabedingt von diesem Jahr auf das Jahr 2022 verschoben, wahrscheinlich ab dem 6. März 2022.

Und vom »Sündenbock« gibt es eine neue Auflage, nach Editionen in Bronze und Eisen nun im Material Neusilber, gegossen ebenfalls bei Roman Pecher.
 

entstanden ist diese Plastik im Jahre 2010, sie hat die Maße 9,5 x 15 x 5 cm

Nur wenige oder nur kleine Sünden sind also auf das ›Böckchen‹ aufzuladen.
Trotzdem ist es sehr beliebt und begehrt, daher nun eine neue Auflage in einem neuen Material.
Sie umfasst 12 Güsse, die es demnächst zum Preis von je 1400 € geben wird, gerne nehme ich Vorbestellungen entgegen.

Nun warten wir gemeinsam auf den Frühling, auf die Corona-Impfung und auf etwas mehr Normalität im Leben, vor allem auch in der Kultur.

Herzliche Grüße Ihr Wilfried Karger
 

 

 

 

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