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Biografie |
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1911 geboren in Berlin, 1926
bis 1929 Maler- und Steinmetzlehre, neben-
her Student an der
Kunstgewerbeschule Charlottenburg. 1933 bis 1934
Restaurierungsarbeiten an Berliner Schlössern, Museen und
diversen Schinkelbauten. 1935 bis 1938 Meisterschüler an den
Vereinigten Staats-
schule für angewandte Kunst im Fach Bildhauerei. 1939 bis
1942 freischaffender Künstler in Berlin. 1942 bis 1945
Einberufung zur Wehr-
macht, Kriegsgefangenschaft. Aufenthalt in Berlin Hamburg
und Dresden, 1948 definitive Rückkehr nach Berlin, Atelier
in Berlin-Grunewald. 1952 erster Preis für das Denkmal
»Opfer der Luftbrücke« in Berlin, Berufung zum Ordentlichen
Professor am Lehrstuhl für plastisches Gestalten an der
Technischen Universität Berlin. 1953 Erster Preis des
Verbandes der Deutschen Kunstkritiker, »Denkmal des
Unbekannten Politischen Gefangenen«, Ausstellung in der Tate
Gallery London. 1994 Porträtbüste des Berliner
Oberbürgermeisters Ernst Reuter. 1956 Erster Preis für die
Gestaltung der Neuen Brücke in Bad Kreuznach. 1997
Umgestaltung des Rathauses in Wolfsburg. 1958 Mosaik an der
Fassade der Sparkasse Bonn. Schauspielerporträts für das
Foyer des Berliner Schiller-Theaters und das Berlin-Museum.
1959 Erster Preis für ein Denkmal für Conrad Röttgen in
Gießen, Erster Preis für die Ausgestaltung der Deutschen
Botschaft in Rio de Janeiro. 1962 Ausgestaltung der
deutschen Botschaften in in Lagos und Washington. 1963 bis
87 Entwürfe und Ausführung der Fußbodenmosaike für die
Berliner Philharmonie und den Kammermusiksaal. 1966 erste
Retro-
spektive in Lausanne. 1967 Präsentation des Großreliefs
»Gegensätzliche Strukturen« auf der Weltausstellung in
Montreal. 1967 bis 1968 Gast-
professur an der Technischen Universität Istanbul. 1971 bis
1972 Ausge-
staltung des Foyers im Neubau des Senders Freies Berlin.
1973 bis 1978 Entwurf und Ausführung des Fußbodenmosaiks im
Neubau der Staats-
bibliothek Berlin (West). 1976 Auftragsarbeiten für das
Bundespräsidialamt in Berlin, Bundesverdienstkreuz,
Ehrenmitgliedschaft der Technischen Universität Berlin. 1981
Retrospektive des Neuen Berliner Kunstvereins mit
umfangreichem Katalog, Fußbodenmosaik im Staatlichen
Institut für Musikforschung. 1991 Großplastik »Der sterbende
Pegasus« in Bremgarten (Schweiz) als letztes Werk. 1992
Umzug nach Stolpe/ Holstein, 1997 verstorben.
Website über den Künstler:
www.erich-fritz-reuter.de |
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