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Bestand: 5

 

 

Porträt l Biografie

 

 

 

 

 

Peter Hoppe
Äpfel I, 2000, Öl/Tempera auf Leinwand, 60 x 70 cm

 
Peter Hoppe
Äpfel IV, 2000, Öl/Tempera auf Leinwand, 60 x 70 cm

 
Peter Hoppe
Flowers 6 Lilium, 2005, Öl/Tempera auf Leinwand, 80 x 80 cm

 
Peter Hoppe
Flowers 8, 2005, Öl/Tempera auf Leinwand, 80 x 80 cm

 
Peter Hoppe
Stillleben I, 1998, Öl/Tempera auf Leinwand, 70 x 80 cm

 

 

 

     

Peter Hoppe
Foto: Nachlass Peter Hoppe

Biografie

Geboren am 27. November 1938 in Chemnitz-Hibersdorf; Lehre als Baumaler; 1957 bis 1959 Besuch Fachschule für angewandte Kunst Berlin/Potsdam; 1960 bis 1965 Hochschule für Bildende und Angewandte Kunst Berlin-Weißensee; Lehrer waren Ernst Rudolf Vogenauer, Walter Womacka und Arno Mohr; einjährige Aspirantur, danach freiberufliche Arbeit als Maler in Berlin; 1970 Mitglied im VBK der DDR; Wand- und Tafelbild, Zeichnung, Grafik, Bühnenbild und Kostüm für Schauspiel und Ballettinszenierungen; lebte und arbeitete in Berlin und im Hohen Barnim.
Zeitlich und künstlerisch gehörte er zur dritten Künstlergeneration der DDR, die insbesondere unter den Bedingungen von »Weite und Vielfalt« des sozialistischen

Realismus und dem Aufbruch künstlerischer Tabus in den 1970er Jahren neue Ausdrucks- und Gestaltungsmöglichkeiten suchte und fand. Zu Beginn der 1970er Jahre setzte sich Hoppe von der damals in Ostberlin dominierenden »Berliner Schule« ab. Studienreisen: Bulgarien, Frank-
reich, Italien, Kuba und Vietnam. Am 3. März 2010 verstarb Peter Hoppe in Berlin.

Lothar Lang in »Künstler in Berlin«, Verlag der Kunst, 1979:
»Sein Werk ist ein Beispiel für den Verjüngungsprozess der Berliner Malerei, für ihren ununterbrochenen Fluss. Seine Kunst erinnert entfernt an den expressiven Aktivismus, wie ihn einst Paris und Zickelbein besaßen. Hoppes Malerei, dünn auf die Leinwand gesetzt, hat einen dynamischen Gestus und den Hang zur großen Komposition.«

Ausstellungen u. a. in Berlin, Chemnitz, Erfurt, Frankfurt/Oder, Gotha, Halle (Salle), Hannover, Leipzig, Landau, München, Neubrandenburg, Neustrelitz, Potsdam, Rostock, Schwerin, Würzburg, Weimar, Bukarest, Barcelona, Cagne sur mer, Damaskus, Kairo, Moskau, Paris, Prag, Rijeka, Sofia und Venedig.

Werke sind u. a. im Besitz von: Berlinische Galerie, Kunstarchiv Beeskow, Kunstsammlung Berliner Volksbank, Humboldt-Universität zu Berlin, Galerie Junge Kunst Frankfurt (Oder), Sprengel-Museum Hannover, Winckelmann-Museum Stendal, Sammlung Moritzburg (Halle), Sammlung der Universität Leipzig, Sammlung Seitz Reutlingen, Städtische Kunstsammlung Neubrandenburg und privat.

Text: Andre Eckardt

Der umfangreiche künstlerische Nachlass wird von der Erbengemeinschaft Sebastian Hoppe und Felix Borchers in Berlin verwaltet www.peterhoppe.com 

   

 

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