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Geboren am 27. November 1938
in Chemnitz-Hibersdorf; Lehre als Baumaler; 1957 bis 1959
Besuch Fachschule für angewandte Kunst Berlin/Potsdam; 1960
bis 1965 Hochschule für Bildende und Angewandte Kunst
Berlin-Weißensee; Lehrer waren Ernst Rudolf Vogenauer,
Walter Womacka und Arno Mohr; einjährige Aspirantur, danach
freiberufliche Arbeit als Maler in Berlin; 1970 Mitglied im
VBK der DDR; Wand- und Tafelbild, Zeichnung, Grafik,
Bühnenbild und Kostüm für Schauspiel und
Ballettinszenierungen; lebte und arbeitete in Berlin und im
Hohen Barnim.
Zeitlich und künstlerisch gehörte er zur dritten
Künstlergeneration der DDR, die insbesondere unter den
Bedingungen von »Weite und Vielfalt« des sozialistischen
Realismus und dem Aufbruch künstlerischer Tabus in den
1970er Jahren neue Ausdrucks- und Gestaltungsmöglichkeiten
suchte und fand. Zu Beginn der 1970er Jahre setzte sich
Hoppe von der damals in Ostberlin dominierenden »Berliner
Schule« ab. Studienreisen: Bulgarien, Frank-
reich, Italien, Kuba und Vietnam. Am 3. März 2010 verstarb
Peter Hoppe in Berlin.
Lothar Lang in »Künstler in Berlin«, Verlag der Kunst, 1979:
»Sein Werk ist ein Beispiel für den Verjüngungsprozess der
Berliner Malerei, für ihren ununterbrochenen Fluss. Seine
Kunst erinnert entfernt an den expressiven Aktivismus, wie
ihn einst Paris und Zickelbein besaßen. Hoppes Malerei, dünn
auf die Leinwand gesetzt, hat einen dynamischen Gestus und
den Hang zur großen Komposition.«
Ausstellungen u. a. in Berlin, Chemnitz, Erfurt,
Frankfurt/Oder, Gotha, Halle (Salle), Hannover, Leipzig,
Landau, München, Neubrandenburg, Neustrelitz, Potsdam,
Rostock, Schwerin, Würzburg, Weimar, Bukarest, Barcelona,
Cagne sur mer, Damaskus, Kairo, Moskau, Paris, Prag, Rijeka,
Sofia und Venedig.
Werke sind u. a. im Besitz von: Berlinische Galerie,
Kunstarchiv Beeskow, Kunstsammlung Berliner Volksbank,
Humboldt-Universität zu Berlin, Galerie Junge Kunst
Frankfurt (Oder), Sprengel-Museum Hannover,
Winckelmann-Museum Stendal, Sammlung Moritzburg (Halle),
Sammlung der Universität Leipzig, Sammlung Seitz Reutlingen,
Städtische Kunstsammlung Neubrandenburg und privat.
Text: Andre Eckardt
Der umfangreiche künstlerische Nachlass wird von der
Erbengemeinschaft Sebastian Hoppe und Felix Borchers in
Berlin verwaltet
www.peterhoppe.com |