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Bestand: 27

 

 

Porträt l Biografie

 

 

 

 

 

Richard Heß
Apfelesserin I, 2009, Bronze 1/5, 27 x 10 13 cm

 
Richard Heß
Ausruhende II, 1997, Bronze 2/5, 24 x 11,5 x 9 cm

 
Richard Heß
Badende IV, 1988, Bronze 3/3, 140 x 43 x 40 cm

 
Richard Heß
Büste Frau H., 1974, Bronze 1/3, zweifarbige Patina, bemalt, 62 x 54 x 35 cm

 
Richard Heß
Daphne I, 1991, Bronze 1/3, 54 x 18 x 18 cm

 
Richard Heß
Das jüngste Gericht, 1978, Bronze 1/5, 34 x 18 x 16 cm

 
Richard Heß
Eule, 2002, Bronze 2/5, 45 x 31 x 26 cm

 
Richard Heß
Frau beim Arzt III, 1991, Bronze 2/5, 41 x 19 x 20 cm

 
Richard Heß
Frau mit Kind IV, 2000, Bronze 2/6, 55 x 15,5 x 13,5 cm

 
Richard Heß
Heiliger Franziskus, 2011/2012, Mischtechnik getönt, 165 x 39 cm

 
Richard Heß
Heiliger Nikolaus, 2011/2012, Mischtechnik getönt, 165 x 60 cm

 
Richard Heß
Kleine Hemdausziehende II, 1999, Bronze 5/5, 28,5 x 13,5 x 10 cm

 
Richard Heß
Kleine Hockende, 2001, Bronze 3/3, 26 x 18 x 20 cm

 
Richard Heß
Kleine Kauernde, 1996, Bronze 4/5, 24 x 15,5 x 10,5 cm

 
Richard Heß
Kleiner Satyr, 2007, Bronze 1/5, 23,5 11 x 7,5 cm

 
Richard Heß
La bella Cesenata, 2000, Bronze 2/5, 55 x 36,5 x 29 cm

 
Richard Heß
Mann mit Kind III, 2008, Bronze 3/5, 24 x 16 x 16 cm

 
Richard Heß
Melancholie I, 2008, Bronze 1/5, 36 x 11,5 x 17,5 cm

 
Richard Heß
Pan III, 2004, Bronze 1/3, 111 x 42 x 42 cm

 
Richard Heß
Pieta, 1998, Bronze 1/3, 30 x 28 x 19 cm

 
Richard Heß
Sibylle, 1985, Bronze 3/3, 129 x 35 x 30 cm

 
Richard Heß
Sitzende auf Kissen II, 2003, Bronze 1/2, 65 x 38 x 57 cm

 
Richard Heß
Sophia, 1986, Bronze 5/5, 29 x 41 x 17 cm

 
Richard Heß
Tänzerin I, 1983, Bronze 3/3, 156 x 51 x 36 cm

 
Richard Heß
Toilette II, 1995, Bronze 3 /5, 68,5 x 22 x 34 cm

 
Richard Heß
Träumende I, 1967, Bronze 3/3, 67 x 24 x 35 cm

 
Richard Heß
Zeitungsleser II, 2004, Bronze 2/5, 25,5 x 11 x 12 cm

 

 

 

 

     

Richard Heß, 1995
Foto: Ferdinando Cioffi

Biografie

»Richard Heß ist Realist«, schrieb Eberhard Rothers im Heilbronner Katalog. Er gehört zu den anerkannten Bildhauern seiner Generation, die das Menschenbild in den Mittelpunkt ihres Schaffens stellt. Damit knüpft er an die bedeutende künstlerische Tradition der Berliner Bildhauerschule des 19. Jahrhunderts an, die mit ihrem Bemühen um die Gestaltung der mensch-
lichen Figur bis in die erste Hälfte des zwanzigsten Jahrhunderts hinein wirkte. Anders aber ist bei Heß sein soziales Engagement. Sein zentrales Thema ist die Darstellung von Gewalt und ihre Wirkung auf die menschliche Existenz. Meist wählt er dafür alltägliche Situationen, die er versteht, durch die Eindringlichkeit der Formung zum Mahnmal werden zu lassen. Gewalt und Aggression, Schwäche, Hilflosigkeit und Unterdrückung bewe-
gen Heß immer wieder.
Daneben interessiert ihn die sinnliche Körperlichkeit der weiblichen Figur. Spannungsgeladene Kurven, straffe Körperlichkeit und wohlgeformte Leiber stehen als lebendige Ideale neben den Geschundenen. Zuweilen vermi-
schen sich die Themen.

Geboren wurde Richard Heß 1937 in Berlin. Von 1952 bis 1955 absolvierte er eine Holzbildhauerlehre, von 1957 bis 1962 studierte er Bildhauerei an der Hochschule für Bildende Künste Berlin und von 1962 bis 1963 war er dort Meisterschüler bei Professor Bernhard Heiliger. Bis 1965 arbeitete er
in Berlin freischaffend als Bildhauer. Von 1965 bis 68 war Heß Assistent
an der Technischen Universität Braunschweig bei Professor Jürgen Weber. und anschließend bis 1971 bei Professor Waldemar Grzimek an der Tech-
nischen Hochschule in Darmstadt. 1971 erhielt er hier einen Lehrauftrag und 1972 eine Dozentur. Richard Heß wurde Mitglied der Darmstädter Sezession, in deren Vorstand er von 1974 bis 1976 wirkte. 1980 berief die Fachhochschule Bielefeld Richard Heß zum Professor. Im gleichen Jahr erhielt er den Darmstädter Kunstpreis und 1997 den Preis der Skulpturen-
biennale Bad Homburg v.d.H. 1991 war er Gastdozent am Schwäbischen Kunstsommer der Universität Augsburg. 1999 zog Richard Heß wieder nach Berlin, wo er seitdem als Bildhauer tätig ist. Seit 1966 hatte Richard Heß eine Vielzahl von Einzelausstellungen in unterschiedlichen Städten Deutschlands. Werke von Richard Heß befinden sich in 46 öffentlichen Sammlungen Deutschlands. Seine Bibliographie umfasst etwa 120 Titel
und im Jahre 2000 erschien an der Universität Heidelberg eine Doktorarbeit über den Bildhauer Richard Heß.

Das bildhauerische Schaffen von Richard Heß ist auf besondere Weise mit Italien verbunden. Schon während des Studiums begegnete er Werken von Marini, Manzú, Minguzzi, Mascherini, Morandi und Guttuso, die ihn nach-
haltig beeindruckten. In den achtziger Jahren wird er in Italien bekannt. Viele Italiener schätzen seine Plastiken und besitzen welche. Und Heß liebt die Sinnlichkeit, wie er sie bei italienischen Künstlern oder mehr noch, im dortigen Alltag erlebt. Seine zutiefst sinnlichen Frauenfiguren sind wohl direkt mit seinen Italienerlebnissen verbunden, die er sich regelmäßig gönnt. Ausstellungen hatte er in Verona, Bolzano, Vicenza, Mantua, Mailand, Padova, Montecatini Terme, Abano Terme, Vicenza, Cesena, Bari, Terme Tamerici, Taranto, Bologna, Treviso, Tredozio und Imola. 1995 hat er innerhalb des italienischen Beitrages auf der Biennale von Venedig eine eigene Ausstellung.
Werke von Richard Heß sind in acht öffentlichen Sammlungen Italiens vertreten. 2005 wird er korrespondierndes Mitglied der Accademia Nazionale di San Luca, Roma.
In einem seiner Kataloge heißt es sinngemäß:»Richard Heß ist der einzige nordalpinische Billdhauer Italiens«.

Internet-Präsenz des Künstlers: www.richard-hess.de

   

 

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