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Porträt l Biografie

 

 

 

 
     

 

Fritz Dähn
Sofia I, 1971, Öl auf Hartfaser, 31 x 38 cm

 
Fritz Dähn
Uckermünde I, 1975, Öl auf Hartfaser, 40 x 40 cm

 

 

 

 

 

     

Fitz Dähn
Foto: Archiv Fritz Dähn

Biografie

1908 geboren am 26. Januar in Heilbronn. 1922-1925 Lehre als Schilder-
maler.
1926 jüngster Absolvent der Kunstgewerbeschule in Stuttgart.
1927-1930 Arbeits- und Studienreisen nach München, Wien, Rom und Hamburg. Begegnung und Auseinandersetzung mit Werken von Goya, Corinth, Rembrandt und Velasquez. 1930-1934 Studium an der Staatlichen Akademie für Bildende Künste in Stuttgart bei Arno Waldschmidt und Anton Kolig. 1931/32 erste öffentliche Aufmerksamkeit. Mitglied der Stuttgarter Neuen Sezession. Illustration für zwei Gedichtbände des Heilbronner Lyrikers Müller-Madlener. 1932 Ausstellung im Kunsthaus Schaller in Stuttgart. Beteiligung an der Großen Kunstausstellung München und an Ausstellungen im Württembergischen Kunstverein.
1934 Aufgabe des Studiums, da er den Eintritt in den NS-Studentenbund ablehnt. Bezug eines Ateliers in Stuttgart gemeinsam mit seinem Architektenfreund Bob Gutmann. Gründung einer privaten Zeichenschule. 1935-1936 Bühnenbildner in Heilbronn und im Sommertheater Wildbad.
1936 Heirat mit der Fotografin Gertrud Frommer. 1937 Geburt des Sohnes Tilmann. Bei einer Kollektivausstellung des Stuttgarter Kunstvereins werden seine Bilder mit Teer beschmiert. Es folgen Jahre der Isolation. 1940-1945 Soldat. Als Gefechtszeichner und Meldegänger wird er zweimal schwer verwundet und kommt mit Lähmungen aus der amerikanischen Gefangenschaft zurück. 1944 Zerstörung des Ateliers in Stuttgart durch Bombenangriff und Verlust nahezu aller frühen Werke. 1946 Lehrauftrag an der freien Kunstschule in Stuttgart. 1947 Ausstellung „Neue Gruppe“ in der Städtischen Galerie München und in der Ausstellung „Künstlerbekenntnisse unserer Zeit“ in Düsseldorf. 2. Vorsitzender des Verbandes bildender Künstler in Württemberg. 1948 Berufung als ordentlicher Professor an die Hochschule für Baukunst und Bildende Kunst, Weimar. 1949 übernimmt er das Amt des Rektors. 1950-1953 Rektor der Hochschule für Bildende Künste, Dresden.
1952 Vorsitzender des Verbandes Bildender Künstler der DDR. 1953 Studienreise nach China. 1954-1956 Abteilungsleiter Bildende Kunst im Kulturministerium der DDR. 1956 Rückzug aus dem Amt, um wieder frei-
schaffend und künstlerisch zu arbeiten. Aufbau der Zentralen Werkstätten des Institutes für Bildende Kunst in Berlin. Ab 1959 regelmäßige Aufent-
halte in Ahrenshoop. 1959-73 Professor für Tafelmalerei an der Hochschule für bildende und angewandte Kunst Berlin-Weißensee. 1961-1968 Rektor der Hochschule. 1969 Einzelausstellung in der Nationalgalerie Berlin. 1975 Erwerb eines Kolonistenhauses in Rieth bei Ueckermünde am Stettiner Haff in Vorpommern, um den Traum einer Sommerschule zu verwirklichen. 1978 Ausstellung im Staatlichen Museum Schwerin.

1980 am 16. September bei einem Besuch seiner Heimatstadt Heilbronn verstorben.

1983 Einzelausstellung Kunsthalle der Harmonie, Kunstverein Heilbronn
1984 Gedächtnisausstellung im Alten Museum Berlin.
2008 anlässlich des 100. Geburtstages Ausstellungen im Kunstkaten Ahrenshoop, in der Galerie Joachim Pohl in Berlin und in der Kunsthoch-
schule Berlin Weißensee. Erscheinung des Buches FRITZ DÄHN (1908 – 1980) Malerei und Arbeiten auf Papier im MCM ART Verlag Berlin. 2011 Ausstellung des Druckgrafischen Werkes in der Galerie des HELIOS-Klinikums Berlin-Buch.

Website über den Künstler:
www.fritz-daehn.de

   

 

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