|
1908 geboren am 26. Januar in
Heilbronn. 1922-1925 Lehre als Schilder-
maler.
1926 jüngster Absolvent der Kunstgewerbeschule in Stuttgart.
1927-1930 Arbeits- und Studienreisen nach München, Wien, Rom
und Hamburg. Begegnung und
Auseinandersetzung mit Werken von Goya, Corinth,
Rembrandt und Velasquez. 1930-1934 Studium an der
Staatlichen Akademie für Bildende Künste in Stuttgart bei
Arno Waldschmidt und Anton Kolig. 1931/32 erste öffentliche
Aufmerksamkeit. Mitglied der Stuttgarter Neuen Sezession.
Illustration für zwei Gedichtbände des Heilbronner Lyrikers
Müller-Madlener. 1932 Ausstellung im Kunsthaus Schaller in
Stuttgart. Beteiligung an der Großen Kunstausstellung
München und an Ausstellungen im Württembergischen
Kunstverein.
1934 Aufgabe des Studiums, da er den Eintritt in den
NS-Studentenbund ablehnt. Bezug eines Ateliers in Stuttgart
gemeinsam mit seinem Architektenfreund Bob Gutmann. Gründung
einer privaten Zeichenschule. 1935-1936 Bühnenbildner in
Heilbronn und im Sommertheater Wildbad.
1936 Heirat mit der Fotografin Gertrud Frommer. 1937 Geburt
des Sohnes Tilmann. Bei einer Kollektivausstellung des
Stuttgarter Kunstvereins werden seine Bilder mit Teer
beschmiert. Es folgen Jahre der Isolation. 1940-1945 Soldat.
Als Gefechtszeichner und Meldegänger wird er zweimal schwer
verwundet und kommt mit Lähmungen aus der amerikanischen
Gefangenschaft zurück. 1944 Zerstörung des Ateliers in
Stuttgart durch Bombenangriff und Verlust nahezu aller
frühen Werke. 1946 Lehrauftrag an der freien Kunstschule in
Stuttgart. 1947 Ausstellung „Neue Gruppe“ in der Städtischen
Galerie München und in der Ausstellung „Künstlerbekenntnisse
unserer Zeit“ in Düsseldorf. 2. Vorsitzender des Verbandes
bildender Künstler in Württemberg. 1948 Berufung als
ordentlicher Professor an die Hochschule für Baukunst und
Bildende Kunst, Weimar. 1949 übernimmt er das Amt des
Rektors. 1950-1953 Rektor der Hochschule für Bildende
Künste, Dresden.
1952 Vorsitzender des Verbandes Bildender Künstler der DDR.
1953 Studienreise nach China. 1954-1956 Abteilungsleiter
Bildende Kunst im Kulturministerium der DDR. 1956 Rückzug
aus dem Amt, um wieder frei-
schaffend und künstlerisch zu arbeiten. Aufbau der Zentralen
Werkstätten des Institutes für Bildende Kunst in Berlin. Ab
1959 regelmäßige Aufent-
halte in Ahrenshoop. 1959-73 Professor für Tafelmalerei an
der Hochschule für bildende und angewandte Kunst
Berlin-Weißensee. 1961-1968 Rektor der Hochschule. 1969
Einzelausstellung in der Nationalgalerie Berlin. 1975 Erwerb
eines Kolonistenhauses in Rieth bei Ueckermünde am Stettiner
Haff in Vorpommern, um den Traum einer Sommerschule zu
verwirklichen. 1978 Ausstellung im Staatlichen Museum
Schwerin.
1980 am 16. September bei einem Besuch seiner Heimatstadt
Heilbronn verstorben.
1983 Einzelausstellung Kunsthalle der Harmonie, Kunstverein
Heilbronn
1984 Gedächtnisausstellung im Alten Museum Berlin.
2008 anlässlich des 100. Geburtstages Ausstellungen im
Kunstkaten Ahrenshoop, in der Galerie Joachim Pohl in Berlin
und in der Kunsthoch-
schule Berlin Weißensee. Erscheinung des Buches FRITZ DÄHN
(1908 – 1980) Malerei und Arbeiten auf Papier im MCM ART
Verlag Berlin. 2011 Ausstellung des Druckgrafischen Werkes
in der Galerie des HELIOS-Klinikums Berlin-Buch.
Website über den Künstler:
www.fritz-daehn.de |